Besser leben in Brandenburg

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TOURISMUS in BRANDENBURG

Das wahre Abenteuer liegt vor der eigenen Haustür! Muss ja so sein, könnte man sagen, denn wie sonst erklären sich all die vielen Reisenden, die sommers wie winters in Brandenburg Station machen, sei es zum Wandern, Ausspannen, Baden oder Kultur genießen. Gehen auch Sie mit auf die Suche nach dem Besonderen in Ihrer Heimat – mit ein paar Klicks auf dieser Seite!

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Kletterwelt und Kletterwald Strausberg sind ein Touristenmagnet

Die Kletterwelt bietet Spaß für Anfänger und Fortgeschrittene. Foto: Kletterwelt Strausberg

Hangeln, Balancieren, Klettern unterm schattigen Blätterdach großer Laubbäume kann man im Kletterwald, den Steve Piering und Frank Schreiber vor 13 Jahren konzipierten. Doch seit zwei Jahren haben sie ihr Areal um die Kletterwelt erweitert. Die hat  Kletterfelsen und acht Höhlen. Die 250 Tonnen Beton, aus denen der „Strauß-Berg“ genannte Kletterfelsen gegossen wurde, wärmen sich so schnell nicht auf. Weil Sicherheit beim Klettern das absolute A und O ist, sind um den Kletterfelsen 400 Meter Stahlseile gespannt, in die sich die Kletterer mit Sicherheitskarabinerhaken einhängen müssen. Die Felsenkletteranlage ist sogar patentiert.

 

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Klettern für Kinder und Profis

Steve Piering ist sehr zufrieden mit der Besucherresonanz seit dem Saisonstart Anfang April: „Wir sind naturgemäß sehr wetterabhängig.“ Der Sommer 2017 war verregnet und die Bilanz der Existenzgründer verhagelt. Ganz anders in diesem Jahr: Da wurden vom Start weg die zwölf Klettertouren munter bevölkert. Insgesamt sind die Hindernisstrecken 2,7 Kilometer lang. Beliebt sind Teamtrainings für Firmen, in die man auch Extreme einbauen kann. Steve Piering: „Und speziell für Kindergarten-Kinder haben wir den Kids-Parcours entwickelt.“

Steve Piering und Frank Schreiber, die inzwischen auch je einen Kletterwald in Klaistow und in Hennigsdorf betreiben, wurden mit dem Zukunftspreis Brandenburg, dem Tourismuspreis Brandenburg und dem Existenzgründerpreis Oderland ausgezeichnet. Jens Sell

Neuzelle ist berühmt für sein Kloster und sein Bier

Klosterbrauerei Neuzelle – Geschäftsführer Stefan Fritsche / Foto: Gerrit Freitag

Neuzelle gilt als das Barockwunder Brandenburgs. Zwei Kirchen gibt es hier, zwei Museen und den Klostergarten. Der an der Neiße gelegene Ort hat eine der wenigen vollständig erhaltenen Klosteranlagen Europas vorzuweisen – die in diesem Jahr 750 Jahre alt wird. Das wird mit zahlreichen Veranstaltungen gefeiert, die viele Besucher anziehen.

Neuzelle ist ein Touristenmagnet – nicht nur wegen des Klosters. Gleich nebenan befindet sich die Klosterbrauerei. Die Erlaubnis zum gewerblichen Bierbrauen hatten die Mönche 1589 erhalten. Die Brauerei führt diese Tradition fort und verbindet sie mit Neuerungen. Die Brauerei ist bekannt für ihren Einfallsreichtum und sie macht von sich reden.

Ausgefallene Bierkreationen

Über Jahre hinweg lieferte sie sich einen Kampf mit der Landesregierung um die Frage, ob dem Schwarzbier nach traditionellem Rezept Zucker zugegeben werden darf. Das Bundesverwaltungsgericht klärte die Frage zugunsten der Brauerei – deren Bekanntheit dieser Bierkrieg nicht geschadet hat. Das Unternehmen produziert heute 43 Biersorten mit 43 Mitarbeitern, darunter ausgefallene Kreationen wie ein Anti-Aging und ein Badebier. Inzwischen gibt es in Neuzelle auch wieder Mönche. Nach 200 Jahren wurde das 1817 enteignete Kloster von Zisterziensern erneut besiedelt. Ina Matthes

Verliebt in die Schönheit Brandenburgs

Dieter Hütte Quelle: TMB

Investitionen in den Tourismus dienen letztendlich vielen, davon ist Dieter Hütte überzeugt. Der Geschäftsführer der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH (TMB) verweist auf Untersuchungen, denen zufolge sich stabilere Dorfstrukturen dort etablieren, wo das touristische Radwegenetz ausgebaut wird. Die Infrastruktur komme ohnehin allen zugute, aber auch das Wohnklima verbessere sich, so Hütte.

Der 60-Jährige ist das Gesicht des Tourismusmarketings in Brandenburg. Als die TMB 1998 an den Start ging, kam der gebürtige Sauerländer als Geschäftsführer nach Potsdam. Gefeiert wurde das 20-jährige Jubiläum der Gesellschaft jetzt im Sommer übrigens nicht. „Wir sind da brandenburgisch zurückhaltend“, erklärt Hütte. Dabei hätte es Grund zum Feiern gegeben. Brandenburg hat sich in den zwei Jahrzehnten zu einer wichtigen Reisedestination entwickelt, mit 13 Millionen Gästeübernachtungen jährlich. Wenn sich die gute Entwicklung fortsetzt, könnten in zehn Jahren 18 Millionen Übernachtungen möglich sein, sagt er.

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Marketing für ein ganzes Bundesland

Dieter Hütte, der an der Universität Bonn Geographie studiert hat, arbeitete unter anderem beim Verkehrsverein eines Landkreises im Sauerland, bevor er 1992 in Baiersbronn im Schwarzwald zum Kurdirektor wurde. Die traditionellen Kurorte mussten sich damals gerade neu erfinden. Hütte wirkte daran mit, indem er etwa seiner Gemeinde die Internet-Adresse „baiersbronn.de“ sicherte, die Kulinarik und den Wandertourismus förderte.

Als sich ihm in Potsdam die Chance bot, das touristische Marketing für ein ganzes Bundesland auf neue Füße zu stellen, griff er zu. Gereizt hat ihn vor allem die in dieser Form einzigartige Konstellation eines dünn besiedelten Flächenlands mit der Metropole Berlin in der Mitte, dazu die faszinierende Seenlandschaft und die immer präsente, nicht ganz einfache Geschichte. So schloss sich auch die TMB als eine der ersten Organisationen dem Landesprogramm „Tolerantes Brandenburg“ an, mit dem sich Brandenburg zur Offenheit gegenüber Gästen und Zuwanderern bekennt.

Ein Brandenburger durch und durch

Zielstellung der Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH ist es, die Stärken des Landes zu entwickeln. Das sind vor allem der Fahrrad- und der Wassertourismus. Das Land hat ganz außerordentliche Schönheiten zu bieten, davon ist Dieter Hütte überzeugt. Er ist ständig im Land unterwegs, kommt leicht auf 50 000 bis 60 000 Autokilometer jährlich.

Aber auch privat genießt der verheiratete Vater von drei inzwischen erwachsenen Kindern die Schönheit des Landes, etwa bei Familientreffen an einem märkischen See. Oder bei einer Radtour durch Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide. Am liebsten aber steht er an freien Tagen am Herd und kocht für die Familie. Zum Beispiel Uckermärkische Kartoffeltorte, in die neben Kartoffeln, Zwiebeln und frischen grünen Bohnen noch Büffelmozzarella und Wildschinken gehören – am besten natürlich alles aus Brandenburger Produktion. Ulrich Nettelstroth

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