Besser leben in Thüringen

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Schon Wilhelm Busch wusste es genau. „Darum lautet ein Beschluss, dass der Mensch was lernen muss.“ Und zwar das ganze Leben lang, denn Bildung fängt ganz früh an, geht in der Schule weiter, zieht sich durchs ganze Leben und hört dank Volkshochschule und Co. auch im Alter nie auf. Das wissen auch die Thüringen – lesen Sie hier inspirierende Geschichten übers Lernen, Forschen und Entdecken.

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Das große Werben um Fachkräfte für Thüringen

Die Botschaft ist klar, auf die die Chefin der Fachkräfte-Agentur Sabine Wosche und der Erfurter Wirtschaftsbeigeordnete Steffen Linnert hier verweisen. Foto: Michael Keller

Die Industrie- und Handelskammern fordern auf der Suche nach Arbeitskräften auch ein Einwanderungsgesetz, denn der Mangel an gut ausgebildeten Arbeitern auf dem Thüringer Arbeitsmarkt dämpft zunehmend die wirtschaftliche Entwicklung im Freistaat. „Ohne gezielte Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland werden wir dieses Problem nicht mehr lösen können“, zeigte sich der Präsident der Ingenieurkammer Thüringen, Elmar Dräger, überzeugt. Er präsentierte auf der Beratung der Initiative, WIRtschaft für Thüringen –  einer gemeinsamen Plattform von Kammern und Verbänden des Landes –ein Eckpunktepapier der ostdeutschen Industrie- und Handelskammern.

Keine Lösung für offene Stellen

Demnach stellt für 62 Prozent der Mitgliedsunternehmen inzwischen der Fachkräftemangel das Hauptrisiko für die wirtschaftliche Entwicklung dar. Bis 2030 gehe die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter immer weiter zurück, vor allem die ländlichen Räume seien stark betroffen. In vielen Regionen verringere sich die Zahl der Erwerbsfähigen um  25 bis 30 Prozent. Offene Stellen blieben immer länger unbesetzt.

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Ein Zuwanderungsgesetz soll es richten

„Aus diesem Grunde brauchen wir ein modernes Zuwanderungsgesetz, das es uns erlaubt, die Fachkräfte gezielt anzuwerben, die wir wirklich benötigen“, heißt es in dem Papier. Andererseits gebe es auch eine große Anzahl Thüringer Pendler, die gern aber wieder in ihrer Heimat arbeiten möchten. Über die Fachkräfte-Agentur Thaff wirbt die Landesentwicklungsgesellschaft deshalb um diese Pendler, versucht ihnen eine Rückkehr nach Thüringen zu erleichtern.

Mehr Auspendler

Im zurückliegenden Jahr ist zwar die Zahl der Menschen gestiegen, die zur Arbeit nach Thüringen einpendeln, gleichzeitig erhöhte sich aber auch die Zahl der Auspendler. Dabei fahren die Thüringer laut der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesarbeitsagentur vor allem nach Bayern, Hessen, Sachsen und nach Niedersachsen zur Arbeit.

Die Hauptgründe für das Auspendeln sieht der Chef der Arbeitsagenturen in Thüringen, Kay Senius, in den besseren Beschäftigungsmöglichkeiten und einer höheren Attraktivität der Arbeitsplätze im Vergleich zwischen Wohn- und Arbeitsort. Daher fordert der Chef der Arbeitsagenturen im Freistaat ein Umdenken. „Fachkräfte gewinnt und hält man nur mit guten Arbeitsbedingungen und fairen Löhnen im Land und im Beruf.“

Immer mehr Fachkräfte nötig

Das Problem der fehlenden Fachkräfte für die Thüringer Unternehmen spitzt sich in den nächsten Jahren offenbar weiter zu. Nach einer neuen Erhebung ist die Nachfrage nach qualifiziertem Personal gegenüber der bisherigen Planung noch einmal kräftig gestiegen. Das bestätigte Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD). Ging man bislang von einem Bedarf von 280 000 Fachleuten bis 2025 aus, ist jetzt die Rede von mehr als 344 000.

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