Besser leben in Thüringen

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TOURISMUS in THüringen

Das wahre Abenteuer liegt vor der eigenen Haustür! Muss ja so sein, könnte man sagen, denn wie sonst erklären sich all die vielen Reisenden, die sommers wie winters in Thüringen Station machen, sei es zum Wandern, Ausspannen, Baden oder Kultur genießen. Gehen auch Sie mit auf die Suche nach dem Besonderen in Ihrer Heimat – mit ein paar Klicks auf dieser Seite!

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Standortvorteil Attraktivität: Thüringen zieht immer mehr Touristen an

Die Zahl der Touristen in Thüringen nimmt seit Jahren zu. Auch die Thüringer selbst sind häufig in ihrem eigenen Land unterwegs. Das sind nicht nur harte Fakten, sondern ein Beleg dafür, dass das Land mit seiner Attraktivität und Vielfalt zu überzeugen weiß.

Urlaubsziele ohne Ende

Traditionell ist der Thüringer Wald bei Urlaubern und Ausflüglern am beliebtesten. Und sonst locken der zum Welterbe gehörende Urwald Hainich und die Drachenschlucht bei Eisenach, die toten Dichter und das quicklebendige Weimar, der fast 1000 Meter hohe Schneekopf und der dank Barbarossa legendäre Kyffhäuser, die Oberweißbacher Bergbahn und die Krämerbrücke in Erfurt . . .  Nicht zu vergessen das bauliche Erbe: Wer mag, könnte ein Jahr lang jeden Tag eine andere Burg, ein anderes Schloss, ein anderes Herrenhaus in Thüringen besuchen.

Dennoch gibt es auch in Thüringen so etwas wie Geheimtipps. Wir stellen sieben Möglichkeiten vor, sich aktiv zu erholen.

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  1. Schippern übers Thüringer Meer

Die Hohenwarte- und die Bleiloch-Talsperre werden gern als Thüringer Meer bezeichnet. Diese sogenannte Saale-Kaskade ist rund 70 Kilometer lang. Mitunter hat man das Gefühl, entlang eines Fjordes unterwegs zu sein. Am besten entdecken kann man diese Landschaft von Bord eines Ausflugsschiffes aus. Die Rundfahrten dauern zwischen einer und vier Stunden, sie finden teils auch bei Mondschein statt.

Foto: Bootsanleger nahe der Hohenwarte-Staumauer. Foto: Marco Kneise

 

  1. Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich

Wann ist die ideale Zeit, um den Nationalpark Hainich vom Baumkronenpfad aus zu erkunden? Sind es Frühling und Sommer oder Herbst und gar Winter? Die Antwort ist einfach: Am besten kommt man zu jeder Jahreszeit. Denn dann kann man nicht nur die Pracht der Natur erleben, sondern auch ihren steten Wandel. Der Baumkronenpfad führt auf über 500 Metern Länge sowie in bis zu 44 Metern Höhe durch die Wipfel des Nationalparks.

Foto: Den Baumkronenpfad kann man auch im  Winter erleben. Foto: Alexander Volkmann

 

  1. Goethes Lieblingsbaum

Immer und immer wieder bleiben Weimar-Besucher verzückt hinter der Musikhochschule stehen. Auch viele Droschken stoppen. Dies liegt nicht allein an den Klängen, die nach draußen klingen, sondern vor allem an einem stattlichen Baum im angrenzenden Garten. Dieser Ginkgo steht hier seit Goethes Zeiten. Der Dichterfürst hatte sich nicht nur botanisch für die aus China stammenden Bäume interessiert. In einem Gedicht beschwor er das fächerförmige Ginkgo-Blatt als Sinnbild der Freundschaft.

Foto: Der Ginkgo steht im Stadtzentrum, gleich hinter der Musikschule. Foto: Mirko Krüger

 

  1. Einen Tagebau entdecken

Wer über das ehemalige Wismut-Gelände bei Ronneburg wandert, kann sich kaum vorstellen, dass sich hier noch vor 25 Jahren ein gigantischer Tagebau befunden hat. Die Grube wurde zum Landschaftspark umgestaltet. Entdecker sind immer willkommen. Schon der Zugang fasziniert; er führt über die Drachenschwanzbrücke. Sie ist mit 225 Metern die längste Holzbrücke Europas. Über das Terrain erstrecken sich Wanderwege. Mittendrin erhebt sich der Aussichtsberg Schmirchauer Höhe. Auf ihm steht eine 20 Meter hohe, begehbare Grubenlampe.

Foto: Der Zugang zur „Neuen Landschaft“ erfolgt über die Drachenschwanzbrücke. Foto: Sascha Fromm

 

  1. Thüringens Balkon

Unweit von Jena erheben sich drei kleine Schlösser über dem Saaletal, als bilden sie dessen Balkon. Sie stammen aus dem Mittelalter, aus der Renaissance und dem Rokoko. Schon Goethe war von Dornburgs Ensemble entzückt, aber auch von den Schlossgärten.

Deshalb lassen wir jetzt ihn sprechen: „Die Aussicht ist herrlich und fröhlich, die Blumen blühen in den wohlunterhaltenen Gärten, die Traubengeländer, sind reichlich behangen. Von den anderen Seiten sind die Rosenlauben bis zum Feenhaften geschmückt. Mir erscheint das alles in erhöhteren Farben wie der Regenbogen auf schwarzgrauem Grunde.“

Foto: Die drei Schlösser stehen hoch über dem Saaletal. Foto: Peter Michaelis

 

  1. Strampeln auf der Draisine

Die urigste Form, in Thüringen auf Schienenwegen zu reisen, bietet sich im südlichen Eichsfeld. Auf der Strecke der einstigen Kanonenbahn sind heutzutage nur noch Touristen unterwegs auf Draisinen. Zwischen zwei und sieben Personen können jeweils mitfahren. Je nach Lust und Laune können wir bis zu 26 Kilometer weit strampeln. Die Draisinen funktionieren wie ein Fahrrad. Zwei oder drei Mitfahrer müssen in die Pedalen treten, damit die Draisinen losrollen.

Foto: Die Strecke führt auch über das 244 Meter lange Lengenfelder Viadukt. Foto: Alexander Volkmann

 

 

 

  1. Mit der Schmalspurbahn durch den Harz

Gleich hinter Nordhausen beginnt der Harz und in Nordhausen beginnt die reizvollste Möglichkeit, das Gebirge zu erkunden. Und zwar per Dampflok. Eine Schmalspurbahn fährt von Nordhausen aus bis auf den Brocken. Allein schon die Ortsnamen sind eine Wucht. Es geht durch Netzkater und Benneckenstein, durch Sorge und Elend. Drei Stunden dauert die Reise. Wer mag, kann von Plattformen aus fotografieren, die sich zwischen den Waggons befinden.

Foto: Täglich 10.24 Uhr startet ein Zug in Nordhausen zum Brocken. Zurück ist er nach gut sieben Stunden. Foto: Roland Obst

Die Berufung am Stausee Hohenfelden

Hans Christian Marcher genießt das Leben und Arbeiten am Stausee Hohenfelden. Foto: Sascha Fromm
Die Lederhose sitzt wie angegossen – denn wer Hans Christian Marcher begegnet, der hat es mit einem Ur-Bayern zu tun. Stimme, Dialekt, Figur  – alles ist und wirkt bayerisch. „Ich will authentisch sein“, sagt er in unverwechselbarer Tonlage. Wörter wie „Servus“ oder „Bub“ tauchen in seinen Sätzen regelmäßig auf. Dennoch fühlt er sich als Thüringer. „Schließlich lebe ich mittlerweile seit 27 Jahren hier“

Zu Hause im Freistaat

Kurz nach der Wende kam er vom Tegernsee. Als im September 1991 eine Thüringer Brauerei einen Marketingchef suchte, meldete er sich und überzeugte. Zur Jahrtausendwende zog Hans Christian Marcher nach Erfurt, er lernte dort seine große Liebe kennen. Schon bald war er auf verschiedenen Fernsehsendern zu sehen,  wurde  Olympiasieger der Hobbyköche,  gewann die „Küchenschlacht“ und zauberte „Das perfekte Dinner“. Viele  berufliche Höhenflüge.

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Aber es gab auch tiefe Stürze. Er gründete eine Werbe-Agentur, eröffnete viel zu jung auf Schloss Friedenstein in Gotha ein Gourmet-Lokal, arbeitete später beim FC Rot-Weiß in der Marketingabteilung. „Ja, ich habe  Rahm abgeschöpft, allerdings auch Dreck gefressen.“ Beruflich konzentriert er sich jetzt nur noch auf das Haus „Hans am See“. Dort, am Stausee Hohenfelden, arbeitet er seit einigen Jahren als Erlebnisgastronom,  setzt Hochzeiten, Jubiläen oder Betriebsfeiern leidenschaftlich in Szene.

Kreativität und Exklusivität rund um den Stausee

Und dem bayerischen Thüringer scheinen die Ideen nie auszugehen.  So hat er in diesem Jahr die Krönung einer Muschelprinzessin am Stausee Hohenfelden initiiert. Normalerweise würde man eine solche Hoheit an der Nord- oder Ostseeküste vermuten. Tatsächlich leben aber auch in Thüringer Gewässern zahlreiche Schalentiere. Während ihrer einjährigen Regentschaft hat Elsa I. nicht nur das Patronat für das Muschelfest übernommen, sondern wirbt  darüber hinaus auch für die beliebte Ferienregion rund um den Stausee.

Wenn die Arbeit ruht, genießt Hans Chistian Marcher liebend gern eine Zigarre und ein Glas Wein am Ufer. „Das Wasser, die Hügel rundherum, die Möglichkeiten zur Bewegung und Erholung  sind traumhaft“.  Und das Schöne sei, dass ihn die neue Heimat stets auch an den Tegernsee erinnert. Die Verbindungen sind nie abgerissen. „Ich verbringe auch mal fünf Tage auf der Alm meines Bruders, wandere und klettere dort,  kümmere mich ums Vieh.“ Gerald Müller

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